Was ist Facebook eigentlich?

Autor: Branding im Netz | → 2 Kommentare

Soziales Netzwerk FbWAS IST FACEBOOK?

800 Millionen Menschen auf der Welt nutzen mindestens einmal im Monat das soziale Netzwerk Facebook. In Deutschland loggten sich Ende Mai 2011 weit mehr als 20 Millionen Fb-Nutzer ein. Was ist Facebook? Woher kommt der Name? Welche Vorteile und Nachteile bringt die in 74 Sprachen und Versionen verfügbare Software im Internet?

 

FACEBOOK: EIN SOZIALES NETZWERK

Facebook ist ein soziales Netzwerk. Es bietet Services für eine Netzgemeinschaft (engl.: Online-Community). Das sind Menschen, die das Internet nutzen, um sich im Netz und unabängig von Zeit und Ort zu begegnen.

Aus technischer Sicht ist Facebook ein Computerprogramm, das nach dem Client-Server-Prinzip arbeitet. Die Software läuft auf einem Webserver. Die Mitglieder der Online-Community greifen mit ihren Rechnern über ihre Webbrowser auf das soziale Netzwerk FB zu. Das Internet verbindet die Rechner der Online-Community-Mitglieder mit dem Webserver.

Facebook ist derweil eines der bzw. zur Zeit das grösste soziale Netzwerk. Sein Erfinder heisst mit Namen Marc Elliot Zuckerberg. Er gründete Facebook im Jahre 2004 in den Vereinigten Staaten. Die Gründung und Entstehungsgeschichte war bereits einmal Gegenstand einer Verfilmung im Kino.

 

FACEBOOK: NACH US-STUDENTENJAHRBUCH BENANNT

 

In den USA bezeichnet der Begriff "Facebook" auch ein jährlich erscheinendes Buch an den Schulen, das Namen und Bilder von Kommilitonen beinhaltet. Die Begriffsgleichheit ist kein Zufall. Marc Zuckerberg übernahm den Namen des Studentenjahrbuchs für für die Namenstaufe seines sozialen Netzwerk.

 

FACEBOOK: UMSTRITTENE PLATTFORM – Keine Achtung vor Datenschutz

In Goethes Faust sagt Mephistopheles: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“ Manche urteilen über Facebook ähnlich. Sie unterstellen dem sozialen Netzwerk weniger hehre Ziele. Es will alles über seine Mitglieder wissen, sammelt und speichert persönliche Daten, um sie zielgerichtet mit Werbung zu kontaktieren und zu Geld zu machen. Die Privatsphäre und den Datenschutz der Nutzer tritt FB mit Füssen.

Die Datenschutz Kritiker fühlen sich durch Facebooks neue Funktion „Timeline“ in ihren Bedenken bestätigt. Jene Timeline ermöglicht nämlich Informationen über ein Mitglied auf einer Seite zu präsentieren. Sie macht das so, dass Dritte die Informationen leicht und vorsortiert abrufen können. Ausserdem sammelt Facebook über Schnittstellen weitere Informationen über seine Mitglieder und Fb Nutzer. Auch diese zeigt die persönichen Daten an. Zwar lassen sich mitlesende Dritte auf echte Freunde eingrenzen. Viele jedoch differenzieren nicht zwischen den echten Freunden und anderen Facebook-Mitgliedern. Das ist ihnen zu kompliziert und benötigt zu viel Zeit , Nerven und Aufwand. Facebook-Nutzer drohen ihre Privatsphäre zu verlieren. Datenschützer schlagen Alarm. Denn die FB Plattform von Marc Zuckerberg schert sich einen Teufel um die Privatsphären und den Datenschutz der persönlichen Daten der Nutzer.

FACEBOOK: VORTEILE LIESSEN COMMUNITY WACHSEN

Trotz aller Datenschutz Nachteile bietet Facebook auch einige gute Punkte. Weshalb sich das soziale Netzwerk trotz Datenspeicherug letztendlich auch grosser Beliebtheit erfreut. Hier einige Beispiele: Facebook ermöglicht seinen Mitgliedern gute Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Es hilft ihnen Schulfreunde oder Verwandte überall auf dem Globus wieder zu finden. Es unterstützt sie beim Pflegen ihrer Kontakte, egal von wo auf der Welt. Es gestattet ihnen Fotos, Videos und Linktipps mit Freunden und Bekannten auszutauschen. Es ermöglicht ihnen sich als Experte zu profilieren und Geld im Internet zu verdienen. Und das alles kostenlos.

FAZIT

Facebook bietet durchaus einige Vorteile. Wer sie nutzen möchte ohne Schaden zu nehmen, muss wissen, was er wie von sich preisgeben darf. Ansonsten leidet mangels Privatsphäre und fehlendem Datenschutz auf Facebook die eigene Online Reputation im Internet.
 

2 Gedanken zu „Was ist Facebook eigentlich?

  1. Max

    Wenn man es genau nimmt kann die analoge Reputation natürlich auch leiden bzw. sie leidet mit der digitalen wenn man sich wirklich blamiert – von daher ist die Unterscheidung so nur verwirrend und unnötig.

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    1. buezzer

      Hallo Max, das ist mit Sicherheit richtig. Die digitale Reputation tangiert ohne Zweifel jene des Real Life. Diese Unterscheidung zwischen der analogen und der digitalen Reputation ist aber insofern korrekt, da sich hier die Massnahmen und die Möglichkeiten für bewusstes Management merklich unterscheiden.

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